Intelligente Visualisierung für die Smart Factory

Fast jede Maschine in der industriellen Fertigung verfügt heute über eine Visualisierung, die einen schnellen Überblick über Maschinendaten und -zustände gibt. Ein Gesamtüberblick ist dagegen seltener anzutreffen. Warum also ist der „Health Check“ für die Produktionsanlage noch nicht Standard?

 

Für Werker und Produktionsverantwortliche hat sich die visuelle Aufbereitung der Maschinendatenerfassung (MDE) bewährt. Sie trägt dazu bei, die Produktivität der Fertigung zu verbessern, Stillstände zu reduzieren und die Qualität zu erhöhen. Dementsprechend kommt kaum eine Maschine ohne dieses Hilfsmittel zum Kunden. Und die Visualisierung beschränkt sich nicht auf die Darstellung auf dem Display direkt an der Maschine. Im Rahmen der digitalen Transformation sind die Daten auch aus der ferne und sogar mobil zugänglich – inklusive einer angepassten Visualisierung

Doch die einzelne Maschine bildet nur einen Ausschnitt der Produktion. Wer sich einen Überblick über die gesamte Anlage verschaffen will, stößt schnell auf Probleme. Denn meist bestimmt der Hersteller der Steuerung oder des zentralen Industrie-PCs, welcher Standard zur Datenaufbereitung zum Einsatz kommt – und nur selten sind diese zueinander kompatibel.

Mehr IT…

Die naheliegende Lösung für dieses Problem ist die Schaffung einer zentralen Instanz durch die Informationstechnik (IT), die sämtliche Maschinendaten sammelt, vereinheitlicht, verarbeitet und wieder zur Verfügung stellt. Üblicherweise übernimmt diese Aufgabe ein Manufacturing Execution System (MES) oder eine Enterprise-Ressource-Planning-Lösung (ERP). Während das MES ausschließlich für die Produktionsabläufe und die Maschinensteuerung eingesetzt werden kann, ermöglicht das ERP auch betriebswirtschaftliche Betrachtungen, ist aber auch entsprechend teurer

Für den Endanwender bedeutet dies zusätzlichen Investitionsaufwand – neben den Visualisierungssystemen auf der Maschine muss er ein weiteres System anschaffen, das zudem erst oft noch aufwändig mittels Schnittstellenprogrammierung an die unterschiedlichen Standards angepasst werden muss. Pflege- und Schulungsaufwand für mehrere verschiedene Anwendungen kommen ebenfalls hinzu. Die Effizienzgewinne des Systems werden so schnell wieder aufgefressen. Kein Wunder, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen ganz auf ein solches zentrales System verzichten und auf das Prinzip Hoffnung setzen. Gerade bei Störfällen und Qualitätsproblemen macht sich das Fehlen von Visualisierungslösungen jedoch schnell negativ bemerkbar.

…oder intelligentere IT

Die Alternative besteht darin, bereits auf der Maschine ein System zu installieren, das – unabhängig von der eingesetzten Steuerungstechnik oder anderer Maschinenkomponenten – in der Lage ist, Maschinendaten über die gesamte Anlage hinweg zu sammeln und zu visualisieren. Eine solche Lösung bietet Efficiency Systems mit Smart Shopfloor. Diese webbasierte Anwendung muss nicht aufwändig programmiert werden, sondern wird einfach konfiguriert. Über unterschiedliche Dashboards lassen sich die Ansprüche ganz verschiedener Rollen abdecken. Zudem ist sie branchenneutral: Ob auf der Produktionsstraße Brötchen, Schuhe oder Walzstahlstücke entstehen, macht für die Software keinen Unterschied.

Das System geht dabei über das reine Aufbereiten der gesammelten Daten hinaus: Die Daten werden auch analysiert und interpretiert. Dazu greift die Lösung nicht nur auf Maschinendaten zu, sondern nutzt auch betriebswirtschaftliche Kennzahlen (BDE). Dementsprechend ist es nicht nur für den Produktionsverantwortlichen und den Werker geeignet, sondern liefert insbesondere auch dem Management oder auch dem Vertrieb wertvolle Informationen: Wie weit ist der Auftrag von Kunde A schon fortgeschritten? Wann steht die Bestellung zur Auslieferung bereit? Die Lösung Smart Shopfloor kann aber auch Warnmeldungen ausgeben, wenn die Stillstandsquote in einem Teilbereich auffällig hoch ist. Ebenso wenn technische oder organisatorische Probleme die termingerechte Auftragsbearbeitung gefährden.

Standard-Anwendung für OEM und Anwender

Komplexität zu reduzieren und die Anwendung zu vereinfachen, aber trotzdem eine hohe Funktionsvielfalt zu bieten, stand im Fokus der Entwicklungsarbeit von Efficiency Systems. Für den Maschinenbauer ist die Umstellung auf ein einziges Visualisierungssystem eine erhebliche Erleichterung in der Entwicklung, da er sich nicht mehr verschiedene Systeme aneignen und aktuell halten muss. Gleiches gilt für die Anwenderseite: Ob Health Check der einzelnen Maschine oder ein Überblick über die gesamte Anlage, ob Shopfloor-Management oder betriebswirtschaftliche Auswertung, ob Abbildung der Maschinendaten oder eine Betrachtung der Produktion gemäß den wichtigsten Schritten der Prozesskette: Alles kommt aus einer Hand. Das reduziert den Schulungsaufwand deutlich.

Die Lizenz gilt nicht für die einzelne Maschine, sondern für die komplette Anlage. Dashboards und Widgets kann der Anwender selbst einrichten oder sich vom Maschinenbauer vorbereiten lassen. Einen zusätzlichen IT-Dienstleister braucht der Fertiger zumindest an dieser Stelle nicht mehr, um einen weiteren Schritt Richtung Industrie 4.0 zu gehen.

Sie möchten mehr erfahren? Rufen Sie uns einfach an!

phone

place 88662 Überlingen,
Zum Zander 8

mail

Bleiben Sie mit uns in Kontakt